Dienstag, März 09, 2010

Wie glaubhaft ist Traumdeutung

Gelegentlich beantworte ich Fragen zum Thema Traumdeutung bei gutefrage.net

Da das nicht so viele Leute lesen, hier der Text eine Antwort.

Hallo
ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute glauben, das ihre Träume nichts bedeuten!
Die meisten von uns schlafen 1/3 ihres Lebens, also ca. 25 Jahre! Jede Nacht träumen wir in verschiedenen Traumphasen längere Zeit.
Selbst wenn wir pro Nacht nur 10 Minuten träumen (wir träumen viel mehr!) dann sind das in einen durchschnittlichen Leben über 3000 Stunden!

In diesen 3000 Stunden sind wir nur wir selbst!
Niemand anderes beeinflusst uns direkt.
Du, dein Gehirn oder was immer du glaubst ist mit sich selbst und der Verarbeitung deiner Erinnerungen etc. beschäftigt.
Und das soll nichts bedeuten?
25 Jahre deines Lebens bedeuten nichts?
Was bedeutet dann der andere Teil?

Traumdeutung heißt nur, dass DU SELBST deinen Traum und seiner möglichen Bedeutung nachspüren sollst.
Traumdeutung liefert nur Anstöße für dich, um weiter in dein inneres vorzudringen und herauszufinden, wie du tickst, was dir wichtig ist und womit sich dein Unterbewußtsein beschäftigt.

Wenn du daran kein Interesse hast, dann hast du auch wenig Interesse an den Dingen in dir, die nicht so offensichtlich sind.

Wir reden hier noch lange nicht von Traumtechniken wie zB. luzides Träumen, out of body experienses oder schamanischer Traumdeutung.

Wenn du an deinen Träumen interessiert bist, dann finde heraus, welchen Mustern du im Leben folgst.
Bist du gläubig oder atheistisch, was sind die wichtigen Symbole deines Lebens, deine wichtigen Bilder.
Diese Muster werden in deinen Träumen auftauchen und sind der Startpunkt deiner eigenen Deutung!

Ich wünsche dir viele spannede und erhellende Träume.

1 Kommentare:

Steppenwolf hat gesagt…

Hallo,

schön, dass ich Deine Seite gefunden habe :-) Ich beschäftige mich schon seit zwei Jahren mit meinen Träumen und habe es sehr schnell gelernt, sie auch aufzuschreiben, was ganz gut klappt. Da sie für mich zur Nacht gehören wie das Einschlafen, bin ich schon fast enttäuscht, wenn ich mal nicht träume.
Da ich Träume für sehr wichtig halte, habe ich schon einschlägige Literatur gelesen und möchte nun in meinem Blog http://www.panik-crew.de/traeume/ Tipps und Mut geben, sich mit seinen Träumen zu beschäftigen.

Man liest sich wieder.

Der Steppenwolf